Dr. Maximilian Krah, MdEP (AfD): Katar respektieren - WM-Austragung impliziert keine Aufgabe eigener Kultur

Das EU-Parlament befasst sich am heutigen Abend mit der Menschenrechtslage in Katar im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022. Maximilian Krah, handelspolitischer Sprecher der AfD-Delegation im EU-Parlament, kommentiert:

„Es gibt gute Gründe für oder gegen die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar.

Unabhängig davon ist es arrogant, Katar dafür zu kritisieren, daß es nicht bereit ist, westlich-woke Gesellschaftsmodelle zu übernehmen. Mit der Austragung einer Fußball-Weltmeisterschaft geht nicht die Aufgabe der eigenen Kultur einher. Genauso wenig, wie wir es uns wünschen, dass in heimischen Stadien Burka getragen wird, wünscht man sich in Katar keine Regenbogenpropaganda auf und neben dem Fußballplatz. Das gilt es zu respektieren.

In Brüssel und Berlin hat man das offenkundig noch nicht verstanden. Die Kampagne, die gegen Katar gefahren wird, basiert in beträchtlichem Maße auf fake news, etwa wenn jeder seit der WM-Vergabe verstorbene Ausländer in Katar zum ,WM-Toten‘ erklärt wird. Das ist schlichtweg unseriös.“

LGBT Gender Krah Handel Islam Sport