Gunnar Beck (AfD): Bundesverdienstkreuz für Finanzknecht Draghi ist grotesk!

31.01.2020: Heute wird Mario Draghi das Bundesverdienstkreuz verliehen. Gunnar Beck, Währungspolitischer Sprecher der AfD-Delegation im EU-Parlament, kommentiert dies wie folgt:

„Moderne Verdienstkreuze sollen für herausragende Lebensleistungen im Dienste der deutschen Kultur, Wirtschaft und Politik verliehen werden. Nichts jedoch war Draghi ferner als das Wohl Deutschlands und seiner Bürger. Seine Negativzinspolitik hat die deutschen Sparer seit 2011 um rund 500 Milliarden Euro an Zinserträgen und damit um ihre Altersversorgung gebracht. Statt zu sparen empfiehlt Draghi den Deutschen in Aktien und Immobilien zu investieren. Aktien- und Immobilienkurse sind jedoch wegen der billionenschweren EZB-Anleihenkäufe auf historischem Rekordniveau.

Profitiert von Draghi haben internationale Finanzinvestoren, Großvermögenbesitzer und vor allem auch die Bundesregierung, denn ohne Draghis Niedrigzinsen hätten nicht nur die Bürger jährlich rund 60 Milliarden Euro mehr in der Tasche, sondern auch die Bundesregierung pro Jahr mehrere Dutzend Milliarden Euro weniger zu verschwenden. Frau Merkel hätte sich damit ihre Weltrettungsphantasien in der Flüchtlings- und Klimapolitik gar nicht leisten können. Der italienische Staatspräsident Cossiga nannte Draghi einmal wegen seiner Unterwertverkäufe von Italiens Staatsunternehmen an internationale Investmentbanken, einen elenden Finanzknecht. Dafür und für seine willfährige Finanzierung unverantwortlicher deutscher Regierungspolitik zu Lasten der eigenen Bürger erhält Draghi nun den höchsten deutschen Orden. Nietzsche nannte das die ‚Umwertung aller Werte‘. Ein italienisches Sprichwort fasst es schöner: ‚Medaillen sind für jedermann.‘‘‘

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