Gunnar Beck (AfD): Draghis Lob auf die Negativzinsen ist eine Beleidigung für die deutschen Bürger!

In seiner letzten Pressekonferenz als EZB-Präsident frohlockte Mario Draghi, seine Politik der Anleihekäufe und Negativzinsen habe die Wirtschaft angekurbelt und auch sonst die gewünschten Ergebnisse gehabt.

„Fragt sich nur, was sich Draghiavelli wünschte“, sagt Gunnar Beck, Mitglied des EU-Parlaments für die AfD.

„Er hat sichergestellt, dass die Eurozone zusammen mit Japan das in der entwickelten Welt niedrigste Wirtschaftswachstum hat und bei der Arbeitslosenquote, der Steuerlast für Arbeitnehmer und bei der Innovationskraft die mit Abstand schlechtesten Daten im Vergleich zu den Industriestaaten aufweist. Mario Draghis Niedrigzinspolitik hat die deutschen Sparer laut einer Studie der DZ-Bank seit 2010 satte 648 Milliarden Euro gekostet, während die Targetkreditsalden einer Exportbeihilfe für die Großindustrie und Importsubvention für die ausgabefreudigen Südländer von jährlich rund 100 Milliarden Euro gleichkommen. Und Draghis Eurorettung wird die deutschen Sparer noch mehr kosten, denn die Verluste sind in keinem deutschen Haushalt verbucht, sondern einstweilen bei der Bundesbank in der Bilanz geparkt!“

Draghi hat gekonnt die Bundesbank zur bad bank und die Eurozone zum Armenhaus der entwickelten Welt gemacht. So passt es ins Bild, dass in Deutschland und Frankreich die Löhne stagnieren und deutsche Haushalte laut einer Studie der EZB selbst das geringste Privatvermögen der Eurozone haben. Draghi hat erreicht, was er wollte: Den Euro aufs erste zu bewahren, zum Schaden aller außer der Großvermögenden!