Gunnar Beck: EZB plant „grüne Geldpolitik“ – deutsche Steuerzahler und Sparer werden weiter enteignet!

Dr. Gunnar Beck, währungspolitischer Sprecher der AfD-Delegation im EU-Parlament macht deutlich: Kaum hat Christine Lagarde ihr Amt als EZB-Präsidentin übernommen, erklärte sie den Kampf gegen Klimawandel zum neuen Ziel der Geldpolitik. Für diese Mandatsausweitung gibt es keine vertragliche Grundlage.

Frau Lagarde scheint das nicht zu interessieren. Das vertraglich fixierte Ziel der EZB, die Preisstabilität zu sichern, schert sie nicht. Christine Lagarde will sogar das genaue Gegenteil, denn sie hat angekündigt, das EZB-Inflationsziel von zwei Prozent nach oben korrigieren zu wollen. Die EZB will Inflation, obgleich sie vertraglich doch die Preise stabil halten soll.

Weil die Schulden weiter steigen werden und weil nicht mehr genug Staatsanleihen für EZB-Käufe auf dem Markt sind, will die EZB nun Unternehmensanleihen kaufen, vor allem sogenannte ‚grüne Anleihen‘. Damit sollen Klimaschutzinvestitionen gefördert, das heißt mit Sparergeld subventioniert werden. Eine Art Energiewende für die EU, finanziert von den Bürgern.

Christine Lagarde verwandelt die EZB immer mehr in ein politisches Instrument, mit dem die Interessen der Spekulanten und internationalen Finanziers verteidigt werden sollen, die über die politische Macht verfügen, ihre Projekte als umweltfreundlich zu kennzeichnen.

Das Ziel ist klar: Die Ersparnisse der normalen Bürger werden weiter enteignet und unser Vermögen durch die Schaffung von Billionen Euro aus dem Nichts abgewertet. Alles zu einem Zweck: Die Taschen internationaler Kapitalgruppen füllen.