Schockierend: EU-Kommission nimmt Big Pharma von Wettbewerbsregeln aus und nennt Bürger „Patienten“!

Die EU-Kommission hat entschieden, die 300.000.000 Euro Subvention der deutschen Bundesregierung an BioNTech nicht wegen angeblichen Verstoßes gegen die europäischen Wettbewerbsregeln zu untersuchen.

Gunnar Beck, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD im EU-Parlament: „2021 hat die deutsche Bundesregierung eine großangelegte Kampagne durchgeführt und hierfür etwa 300.000.000 Euro ausgegeben. Das vorgebliche Ziel: Die Bürger über COVID-19 zu informieren und zur Impfung zu motivieren. Der größte Teil dieses Geldes ging an BioNTech. Ich habe die EU-Kommission gebeten zu prüfen, ob die Subvention mit den EU-Wettbewerbsregeln vereinbar ist. Die Antwort der EU-Kommission ist aus drei Gründen bemerkenswert.

Erstens habe die Subvention einem nichtwirtschaftlichen Zweck gedient, sei aber Teil einer allgemeinen Gesundheitskampagne. Dies impliziert, dass Subventionen für die pharmazeutische Industrie von den europäischen Wettbewerbsregeln ausgenommen sind. Dies bedeutet, dass die Mitgliedstaaten die Pharmariesen ohne Auflagen oder Einschränkungen subventionieren könnten.

Zweitens argumentiert die EU-Kommission, dass den Impfstoffherstellern kein direkter Vorteil gewährt wird, solange die ‚Patienten‘ nicht verpflichtet sind, sich für einen Impfstoff zu entscheiden, und daher die Wettbewerbsregeln nicht gelten. Dies ist aus zwei Gründen bemerkenswert:
1. Es ist verblüffend, dass die EU-Kommission die Verbraucher von Impfstoffen als ‚Patienten‘ und nicht als Bürger bezeichnet.
2. Es vernachlässigt die Tatsache, dass die repressiven Maßnahmen gegen Ungeimpfte, insbesondere in Deutschland, einen direkten Druck auf die Bürger implizieren, sich impfen zu lassen.

Drittens argumentiert die Kommission, dass man den wirtschaftlichen Nutzen für ein bestimmtes Unternehmen gegen die sekundären wirtschaftlichen Auswirkungen allgemeiner Gesundheitsmaßnahmen abwägen und aufwiegen solle. Dies impliziert, dass die positiven Auswirkungen der Impfung, nämlich eine beschleunigte Abwicklung der Lockdown-Maßnahmen, die potenziellen Gefahren einer Bevorzugung eines bestimmten Unternehmens überwiegen. Dies wiederum geht von einem kausalen Zusammenhang zwischen der Impfrate und der Geschwindigkeit aus, mit der Lockdown-Maßnahmen gelockert werden können. Dies ist einfach nicht der Fall. Durch die ausschließliche Fokussierung auf ökonomische Sekundäreffekte scheint die EU-Kommission auch die Gefahr sekundäres Gesundheitseffekte wie Impfschäden grob zu vernachlässigen.

Fazit: Die EU-Kommission schafft einen gefährlichen Präzedenzfall, indem sie die Pharmaindustrie von den Wettbewerbsregeln ausnimmt. Dadurch werden 40 Jahre Wettbewerbspolitik in der EU infrage gestellt. Auch die Tatsache, dass die EU-Kommission die Bürger als ‚Patienten‘ bezeichnet, ist äußerst besorgniserregend.“

Antwort der EU-Kommission abrufen:
https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2022-001526-ASW_DE.html

 

 

English:

Shocking: EU Commission exempts Big Pharma from competition rules and calls citizens 'patients'!

The EU Commission has decided not to investigate the German government's 300,000,000 EUR subsidy to BioNTech for allegedly violating European competition rules.

Gunnar Beck, economic policy spokesperson for the AfD in the EU Parliament:

“In 2021, the German Federal Government carried out a large-scale campaign and spent about 300,000,000 euros on it. The ostensible aim: to inform citizens about COVID-19 and persuade them to vaccinate. Most of this money went to BioNTech. I have asked the EU Commission to check whether the subsidy is compatible with EU competition rules. The EU Commission's answer is remarkable for three reasons.

First, the subsidy had served a non-economic purpose, but was part of a general health campaign. This implies that subsidies to the pharmaceutical industry are exempt from European competition rules. It means that Member States could subsidise the pharmaceutical giants without conditions or restrictions.

Secondly, the EU Commission argues that as long as 'patients' are not obliged to choose a vaccine, and therefore competition rules do not apply, no direct advantage is granted to vaccine producers. This is remarkable for two reasons:

  1. It is perplexing that the EU Commission refers to consumers of vaccines as 'patients' and not as citizens.
  2. It leaves aside repressive measures against the unvaccinated, which, especially in Germany, implied direct pressure on citizens to get vaccinated.

Thirdly, the Commission argues that one should weigh and balance the economic benefits for a particular company against the secondary economic effects of general health measures. This implies that the positive effects of vaccination, namely shortened lockdown, outweigh the potential dangers of favouring a particular company. Consequently, it assumes a causal relationship between vaccination rates and lockdown relaxation measures. But this is simply not the case. The EU Commission focuses exclusively on economic secondary effects. It grossly neglects the risk of secondary health effects, like the harms vaccine can inflict.

Conclusion: The EU Commission is setting a dangerous precedent by exempting the pharmaceutical industry from competition rules. This questions 40 years of competition policy in the EU. The fact that the EU Commission refers to citizens as 'patients' is also extremely worrying.”

answer from the EU-Commission:
https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2022-001526-ASW_EN.html

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