EU-Institutionen verschärfen Diskriminierung von Deutschen

EU-Institutionen verschärfen Diskriminierung von Deutschen


Im Vergleich zu 2020 ist der Anteil deutscher Beschäftigter bei den EU-Finanzaufsichtsbehörden weiter gesunken.

Dr. Gunnar Beck, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD im EU-Parlament:

„Im Jahr 2021 habe ich die Kommission gebeten (Anfrage E-003174/2021), gegen den Deutschenmangel im Personal der Finanzaufseher vorzugehen. Die EU-Kommission versprach, Druck auf die Aufsichtsbehörden auszuüben, um das Problem zu lösen.

Doch 2022 sehen wir, dass sich die Situation weiter verschlechtert hat. Bei drei wichtigen Finanzaufsichtsbehörden, der Finanzmarktaufsichtsbehörde (ESMA), der Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und dem Einheitlichen Abwicklungsausschuss (SRB), ist der Anteil deutscher Mitarbeiter weiter gesunken, statt wie versprochen, gestiegen zu sein.

In allen drei Institutionen stieg der Anteil der ohnehin schon überrepräsentierten Italiener und Griechen deutlich an. Die EU-Rentenbehörde (EIOPA) veröffentlicht die nationale Verteilung ihrer Mitarbeiter nicht. Dies beweist, dass die EU den größten Mitgliedstaat diskriminiert und weiter zu einer mediterranen Interessengemeinschaft wird.“

Quelle Anfrage: https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2021-003174_DE.pdf
Quelle Beantwortung: https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2021-003174-ASW_DE.html

 

ANNEX:

 

ESMA

EBA

SRB

 

2020

2021

2020

2021

2020

2021

DE

19 (8 %)

23 (7 %)

18 (8 %)

17 (7,6 %)

30 (8,1 %)

28 (7,6 %)

IT

48 (19 %)

64 (21 %)

34 (16 %)

37 (16,6 %)

53 (14,2 %)

57 (15,4 %)

GR

18 (7 %)

21 (7 %)

7 (3 %)

9 (4 %)

41 (11 %)

43 (11,6 %)

Gesamt

250

308

215

222

372

371

Quellen Annex: ESMA Jahresbericht 2020, 2021; EBA Jahresbericht 2020 und 2021; SRB Jahresbericht 2020, 2021; EIOPA Jahresbericht 2020, 2021

 

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