Gunnar Beck (AfD): Weitere Harmonisierung der Einlagensicherungssysteme schadet deutschen Sparern!

24.04.2024: In der letzten Plenarsitzung der 9. Legislaturperiode wird das EU-Parlament über die weitere Harmonisierung der Einlagensicherungssysteme (CMDI) abstimmen. Gunnar Beck, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD im EU-Parlament, verdeutlicht:

„Deutsche Banken sind im Allgemeinen kleine und mittlere Banken. Sie haben eigene Sicherungssysteme eingerichtet, die sie nachweislich vor Insolvenz und Liquidation schützen. Eine weitere EU-Harmonisierung macht unseren einzigartigen und leistungsstarken Bankenmarkt zunichte. Es würde unsere Sparkassen wie die schlecht geführten Sparkassenriesen in Südeuropa behandeln, mit ungerechtfertigten strengen Kapitalanforderungen und Meldepflichten. All dies wird dazu führen, dass Bankdienstleistungen für deutsche Sparer teurer werden. Eine weitere Harmonisierung der Einlagensicherungssysteme auf EU-Ebene wird den deutschen Sparern schaden, die bereits jetzt stark unter der verantwortungslosen Geldpolitik der EZB leiden. Durch die Neuregelung erhöht sich das Risiko erheblich, dass deutsche Sparer für die Unterstützung insolventer Sparkassen in Süd- und Osteuropa haftbar gemacht werden. Die AfD fordert mehr Respekt für die Interessen der deutschen Sparer und wird das CMDI-Paket ablehnen.“

Beck Bank EZB Einlagensicherung Geldpolitik Währung Eigenkapital