Dr. Sylvia Limmer (AfD): Mit dem Verbot des Verbrennungsmotors ab 2035 wird eine weitere für Deutschland wichtige Industriebranche geschleift

Gestern Nacht kam es in den Trilogverhandlungen über CO2-Emissionen für PKW und leichte Nutzfahrzeuge zu einer Einigung. Ursprünglich waren diese bis 6. Dezember angesetzt. Dazu Dr. Sylvia Limmer, umweltpolitische Sprecherin der AfD-Delegation im EU-Parlament, die für die Fraktion Identität & Demokratie im Verhandlungsteam des EU-Parlaments an den Verhandlungen beteiligt war:

„Die gestern erzielte Einigung im Trilogverfahren, ab 2035 moderne Verbrennungstechnologie zu verbieten, wird nicht nur der deutschen Autoindustrie, bzw. dem Standort Deutschland schweren Schaden zufügen und hunderttausende an Arbeitsplätzen vernichten, sondern EU-weit zu einer Abwanderung der Autoindustrie führen. Denn der ‚Rest der Welt‘ ist nicht von diesem grünen Virus befallen. Wie viel Deindustrialisierung wir uns noch ‚leisten‘ können, bleibt abzuwarten.

Möglich gemacht hat diesen für die Wirtschaft fatalen grünen Irrweg eine 2019 erfolgte Überarbeitung einer EU-Verordnung, die Elektro-Autos per Gesetz als emissionsfrei schönlügt. Begeistert zugestimmt haben damals übrigens auch jene Politiker, die heute so gerne die Retter des Verbrennungsmotors wären.

Ebenso ist die Verwendung sogenannter E-Fuels nicht Teil des Gesetzestextes, sondern ein frommer Wunsch an die EU-Kommission geblieben, doch bitte zu prüfen, ob eine Verwendung auch noch nach 2035 möglich wäre.

Nun kann Frans Timmermanns im November also Weihnachtsmann auf der COP27 in Ägypten spielen und mit ‚Ergebnissen‘ in der Klimapolitik aufwarten – dem erklärten Ziel der sozialistischen Bestatter unserer Wirtschaft. Der ‚Rest der Welt‘ dürfte sich tatsächlich freuen – über neue Investitionen einer Industrie, die aus der EU abwandert.“

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